Natururlaub

Die Natur von Läänemaa

Läänemaa ist flach, hat eine lange und gewundene Küste, verschilfte Meeresbuchten und Strandweiden mit Wacholderbäumen. Die seichte Küste und die großzügigen Strandwiesen sind geeignete Rastplätze für Zugvögel, die in Westeuropa überwintern und in der Arktis nisten.

Eine Perle der Natur von Läänemaa ist der 48 610 ha große Nationalpark Matsalu, der größte und artenreichste Nist- und Rastplatz für Zugvögel in Europa. Doch zum Beobachten der Zugvögel muss man nicht unbedingt nach Matsalu fahren, denn Vögel beobachten kann man auch an der nordwestlichsten Spitze Estlands, an der Nehrung Põõsaspea, wo sich zwei von Süden kommende Flugrouten der Zugvögel kreuzen. Außerdem ist das Beobachten auch in der Umgebung der Haapsalu Tagalaht möglich, was hinsichtlich der Vogelarten die meiste Zeit des Jahres der artenreichste Beobachtungort ist.

Charakteristisch für Läänemaa sind auch die großen Sumpfgebiete, eines der größten ist das Moor Marimetsa, sowie großflächige Strand- und Laubwiesen mit seltenen Orchideenarten. In der kalkreichen Erde von Läänemaa wächst ein großer Teil solcher Pflanzenarten, die anderswo in Estland wenig verbreitet sind. Auf der Laubwiese Laelatu wurden zum Beispiel 76 Gefäßpflanzenarten auf einem Quadratmeter gezählt.

Doch in Läänemaa gibt es auch höher gelegene Stellen wie zum Beispiel die Klippen von Osmussaare und Kukeranna, den Salumägi von Salevere sowie die Bermen Kirbla und Pullapää.

Besonders groß ist der Anteil der Laubwälder in Läänemaa, Nadelwälder sind größtenteils im Norden des Landkreises verbreitet – sie bieten den Lungen Erholung und füllen die Körbe von Pilz- und Beerensammlern.

Um dem Stadtmenschen die Natur näher zu bringen, wurden an vielen Stellen Wanderwege, Lagerfeuer– und Zeltplätze errichtet.

Um die Natur besser kennenzulernen, gibt es im Landkreis zwei RMK Naturzentren – im Nationalparkzentrum Matsalu in Penijõe und in Nõva.

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